bin mir da nicht mehr sicher, ob es die Menschen selbst,
die Pharma oder die Ärzte sind.

Wenn ich da zur an die Festsetzung der Werte für den Blut-
druck oder Cholesterin denke.

Nur ein Beispiel Blutdruck: Ich gehe fast regelmäßig zum Blut spenden wenn ich nicht gerade gesperrt bin wegen eines
Auslandsaufenthaltes.

Das letzte Mal war ich Mitte Mai und dann wollte ich wieder
Mitte Juni um zu sehen, wie mein "alter" Körper arbeitet.

Diese Spende wurde abgelehnt, denn Frauen dürfen nur 4 x
im Jahr spenden. Ich wollte wissen warum, zuerst redete
man um den Brei aber als ich nicht locker ließ sagte man
mir, diese Vorschrift wäre vom Paul-Ehrlich-Institut -
wahrscheinlich wegen der monatlichen Periode wäre das so.

Ich fragte, ob man denn dort nicht wüßte, daß so um die
50 Schluß wäre mit der Periode, zuckte man mit der Schulter
und lehnte weiter ab.

So ging ich nach ca. 10 Tagen zu einer anderen Institution
die Blut sammelt. Bei der Prüfung des HG sagte die Dame:
Ui, haben Sie für eine Frau einen hohen Wert - 14,5

(4 Wochen vorher hatte ich einen Wert von 15,8!!)

Anschließend wurde ich einer Ärztin noch nach regelmäßiger
Tabletteneinnahme befragt. Ich antwortet wahrheitsgemäß
daß mir meine Hausärztin immer eine 100-Packung Lorzaar
verschreibt und die würden mir dann 3 Jahre genügen.

Die Ärztin wollte dann wissen, wie ich das so handhabe mit
der Einnahme und ich erklärte, daß ich nur bei Bedarf eine
nehmen würde, z.B. wenn ich Blut spenden gehe, wenn ich
zum Arzt gehe um ein Rezept für Massagen oder Lymphdrainagen
abholen würde und im Anschluß der Blutdruckmessung keine Lust/Zeit für Diskussionen habe weil mein Druck nach Ansicht
der Ärzte (165:95) bei meinem Alter von 66 zu hoch wäre,
oder zum Zahnarzt.
Da meinte die Ärztin, daß das sehr gefährlich wäre wie ich
es mache. Meine Antwort: Kann nicht so gefährlich sein,
denn ich mache das schon 20 Jahre so und hatte noch nie
Probleme
Sonst nähme ich keine Tabletten denn bei der "regelmäßigen"
Einnahme von Lorzaar käme es zu keinen Nebenwirkungen.....